Sag mir wo die Frauen sind


Ein Land in dem Hüpfer

Unter Frauen: Drei Dorfbewohnerinnen im Laden der Ortschaft Rogun Quelle: dpa Bürgerkrieg, Armut und Arbeitslosigkeit haben die Zahl der Männer in Tadschikistan drastisch dezimiert. Für viele Frauen bedeutet das harte körperliche Arbeit und ein Leben in Polygamie. Für Männer dagegen ist die Situation recht komfortabel. Es sind die Hände einer Arbeiterin, verschrammt und abgearbeitet, mit aufgeschürften Fingern und blau angelaufenen Nägeln. Zarina braucht sie für die Renovierungsarbeiten in der Firma, bei der sie ihr Geld verdient. Wir befinden uns auf einem Fabrikgelände in der tadschikischen Provinz, um die 40 Kilometer von der Hauptstadt Duschanbe entfernt. Die jährige Zarina setzt neue Fensterscheiben ein, streicht Rahmen an, schmirgelt Wände ab und hobelt Balken. Es ist schwere körperliche Arbeit, die sie dort verrichten muss. Sie teilt sie sich mit acht Frauen.

Singlehaushalte sind eher von Armut bedroht

Video herunterladen Bis zu einem Viertel mehr Männer als Frauen Und Stefan 29 aus dem Erzgebirge findet es non gut, dass Beziehungen heute so schnell in die Brüche gehen. Alle drei Männer kommen eigentlich gut an bei den Frauen. Trotzdem sind sie schon länger Singles und leben seit mehreren Jahren unfreiwillig allein. Statistiken und Studien zeigen: Das liegt nicht an ihnen. In Ostdeutschland fehlen auf dem Land und in den Kleinstädten die Frauen. Die Männer finden Arbeit in handwerklichen Berufen, und die Frauen gehen weg, weil sie sich in den Städten eine bessere Zukunft erhoffen. So kommt es, dass in manchen ländlichen Regionen Ostdeutschlands 25 Prozent mehr Männer als Frauen leben. Für die jungen Männer ist es besonders bitter, keine Partnerin zu finden und möglicherweise nie eine Familie gründen zu können.

Single-Männer in Ostdeutschland

Frauen in Gefahr In Asien sinkt der Anteil der Frauen an der Gesamtbevölkerung dramatisch, vor allem in Indien und China: Dort fehlen heute schon Millionen Frauen, bis werden es Millionen sein. Schuld ist die Privilegierung männlichen Nachwuchses, in Indien aufgrund der Tradition und in China wegen der Ein-Kind-Politik. Mehr immer treiben dort Mütter ihre weibliche Föten ab.


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